Ratgeber · Google Ads
Google Ads Kosten in der Schweiz: So rechnen Sie richtig
Lazar Petrovic · Aktualisiert am 5. November 2026
Bei Google Ads gibt es keinen festen Preis. Sie zahlen pro Klick, und der Preis hängt stark vom Suchbegriff ab. Hier sehen Sie, woraus die Kosten bestehen, welche Klickpreise wir gemessen haben und wie Sie ein sinnvolles Budget herleiten.
Die kurze Antwort
Die Kosten bestehen aus zwei Teilen: dem Werbebudget, das direkt an Google geht, und der Arbeit für Einrichtung und Betreuung, wenn Sie das nicht selbst machen. Entscheidend ist nicht der Klickpreis, sondern was Sie eine Anfrage kostet und was ein neuer Kunde Ihnen wert ist.
Gemessene Klickpreise: So unterschiedlich sind Suchbegriffe
| Suchbegriff | Suchen pro Monat | Gebot oben auf der Seite |
|---|---|---|
| google ads agentur | 100 bis 1'000 | CHF 14.37 bis 32.96 |
| google ads betreuung | 10 bis 100 | CHF 12.93 bis 32.43 |
| software entwickeln lassen | 10 bis 100 | CHF 11.27 bis 20.55 |
| individualsoftware | 10 bis 100 | CHF 6.23 bis 11.83 |
| prozesse automatisieren | 10 bis 100 | CHF 2.92 bis 7.20 |
Quelle: eigene Abfrage im Google Keyword-Planer am 5.11.2026 (Schweiz, Deutsch, Zeitraum Oktober 2025 bis September 2026). Das Konto hat keine laufenden Anzeigen, deshalb zeigt Google nur Spannen. Tatsächliche Klickpreise können abweichen.
Was den Klickpreis beeinflusst
- Wie viele Anbieter auf denselben Begriff bieten
- Wie gut Anzeige und Zielseite zur Suche passen
- Region, Tageszeit und Gerät
- Wie viel ein Kunde in dieser Branche wert ist
So leiten Sie Ihr Budget her
Rechnen Sie vom Ziel zurück, statt einen runden Betrag zu wählen. Ein Beispiel mit angenommenen Zahlen, keine Prognose:
- Klickpreis: CHF 5
- Budget: CHF 500 ergibt rund 100 Klicks
- Davon fragen 5 % an: 5 Anfragen, also CHF 100 pro Anfrage
- Davon wird jede fünfte ein Kunde: CHF 500 Werbekosten pro Kunde
Bringt ein neuer Kunde deutlich mehr als diese Kosten, kann sich die Werbung lohnen. Wie hoch Ihre Werte sind, zeigt erst eine saubere Messung.
Wie Agenturen abrechnen
| Modell | Vorteil | Worauf achten |
|---|---|---|
| Monatliche Pauschale | Gut planbar | Was genau ist enthalten? |
| Nach Stunden | Sie zahlen den Aufwand | Gibt es ein Kostendach? |
| Prozent vom Werbebudget | Einfach zu rechnen | Die Agentur verdient mehr, wenn Sie mehr ausgeben |
Wo Budget am häufigsten verloren geht
- Anzeigen erscheinen bei Suchanfragen, die nichts mit dem Angebot zu tun haben.
- Es wird nicht gemessen, welche Klicks zu Anfragen führen.
- Die Zielseite überzeugt auf dem Handy nicht.
- Die Region ist zu breit eingestellt.
Fragen an jede Agentur
- Läuft das Werbekonto auf meinen Namen?
- Geht das Werbebudget direkt an Google?
- Wie messen Sie Anfragen und Anrufe?
- Was sehe ich jeden Monat im Report?
- Welche Kündigungsfrist gilt?
Häufige Fragen
Gibt es ein Mindestbudget für Google Ads?
Google schreibt keinen hohen Mindestbetrag vor. Das Budget muss aber genug Klicks bringen, damit Sie überhaupt erkennen können, was funktioniert. Bei teuren Suchbegriffen braucht das entsprechend mehr.
Bezahle ich pro Anzeige oder pro Klick?
Bei Suchanzeigen zahlen Sie in der Regel pro Klick. Wird Ihre Anzeige nur angezeigt, aber nicht angeklickt, fallen dafür normalerweise keine Kosten an.
Lohnt sich Google Ads für kleine Firmen?
Das kann sich lohnen, wenn Menschen aktiv nach der Leistung suchen und ein Kunde genug wert ist. Wichtig sind eine klare Region, passende Suchbegriffe und eine saubere Messung.
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